Solarmodule sind das Herzstück jeder Photovoltaikanlage und bestimmen, wie viel Sonnenstrom Ihr Dach tatsächlich liefert. Bei 1ASOL kaufen Sie aktuelle Glas-Glas-Module mit 440 bis 500 Wp von AIKO Solar, JA Solar, Jinko, Jolywood, Longi und Trina, viele davon bifazial und in eleganter Full-Black-Optik. Ob komplette Palette für das Hausdach oder einzelne Module zur Erweiterung: Hier finden Sie Markenqualität zu fairen Preisen mit schneller Lieferung. Das Sortiment richtet sich an Hausbesitzer, die eine neue Anlage planen, und an Betreiber, die eine bestehende Anlage erweitern. Beim Vergleich zählen fünf Kriterien: Leistung in Wp, Wirkungsgrad und damit Flächenbedarf, Bauweise als Glas-Glas oder Glas-Folie, Temperaturverhalten und die zugesagte Leistungsgarantie.

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Welche Wattklasse passt zu Ihrem Dach?

Die Leistung eines Solarmoduls wird in Wp (Watt Peak) angegeben und beschreibt den Ertrag unter genormten Testbedingungen. Unser Sortiment bewegt sich zwischen 440 und 500 Wp im kompakten 54-Zellen-Format, das sich besonders gut für Ein- und Zweifamilienhäuser eignet. Für die Planung zählt am Ende die Gesamtleistung der Anlage in kWp: Je höher die Leistung pro Modul, desto mehr kWp bringen Sie auf begrenzter Dachfläche unter.

Bei kleinen oder verwinkelten Dächern lohnt sich der Griff zur höheren Wattklasse. Steht viel Fläche zur Verfügung, entscheidet eher der Preis pro Wp über die wirtschaftlichste Wahl. Einen Überblick über die aktuellen Modellgenerationen gibt unser Solarmodul-Vergleich: welches Solarmodul kaufen?.

Flächenbedarf: Wie viele Module passen auf Ihr Dach?

Ein Modul im 54-Zellen-Format belegt rund 2 m² Dachfläche. Für eine 10-kWp-Anlage brauchen Sie je nach Wattklasse etwa 21 bis 23 Module und damit gut 45 m² zusammenhängende, möglichst unverschattete Fläche. Rechnen Sie zusätzlich Randabstände ein: Zu First, Traufe und Ortgang bleibt üblicherweise ein Streifen frei, damit die Module bei Wind und Schneelast sicher liegen und die Montage sauber ausgeführt werden kann.

Ist die Fläche knapp, zahlt sich die höhere Wattklasse doppelt aus: Sie bringen mehr kWp auf das Dach und benötigen weniger Module, Klemmen und Montageschienen. Steht dagegen reichlich Fläche zur Verfügung, etwa auf einer Scheune oder einem großen Satteldach, ist der Preis pro Wp die wichtigere Kennzahl.

Wirkungsgrad und Zelltechnologie

Alle Module im Sortiment setzen auf moderne n-Typ-Zelltechnologien, die höhere Wirkungsgrade und ein besseres Schwachlichtverhalten bieten als ältere p-Typ-Generationen. Eine Besonderheit ist die ABC-Technologie (All Back Contact) von AIKO Solar: Hier liegen alle stromführenden Kontakte auf der Rückseite der Zelle. Die Vorderseite bleibt frei von Leiterbahnen, was die aktive Fläche vergrößert und der Neostar-Serie ihre homogene, tiefschwarze Optik verleiht.

Ein höherer Wirkungsgrad bedeutet mehr Leistung pro Quadratmeter. Das zahlt sich vor allem dann aus, wenn die Dachfläche begrenzt ist oder Sie sich Reserven für eine spätere Erweiterung mit Batteriespeicher oder Wallbox sichern möchten. Die genauen Werte finden Sie im Datenblatt des jeweiligen Moduls. Worin sich die beiden aktuellen AIKO-Generationen unterscheiden, erklären wir im Beitrag AIKO Neostar 2S+ gegen 3S+ im Leistungsvergleich.

Temperaturkoeffizient: Leistung an heißen Tagen

Solarmodule liefern ihre Nennleistung bei 25 Grad Zelltemperatur. Auf dem Dach werden im Hochsommer aber leicht 60 bis 70 Grad erreicht, und mit jedem Grad darüber sinkt die Leistung. Wie stark, beschreibt der Temperaturkoeffizient der Leistung im Datenblatt, angegeben in Prozent je Grad. Je kleiner dieser Wert ausfällt, desto weniger Ertrag verlieren Sie an den ertragreichsten Tagen des Jahres.

Moderne n-Typ-Zellen schneiden hier deutlich besser ab als ältere p-Typ-Module, was sich über ein ganzes Sonnenjahr spürbar summiert. In der Praxis helfen zwei Dinge zusätzlich: eine Montage mit ausreichend Hinterlüftung, damit die Wärme abziehen kann, und eine nicht zu knapp gewählte Unterkonstruktion mit genügend Abstand zur Dachhaut.

Glas-Glas oder Glas-Folie: der Unterschied im Alltag

Bei klassischen Modulen schützt eine Kunststofffolie die Zellrückseite, bei Glas-Glas-Solarmodulen liegen die Zellen zwischen zwei Glasscheiben. Das macht das Modul unempfindlicher gegen Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Mikrorisse, die im Laufe der Jahre Leistung kosten können. Viele Hersteller honorieren die robustere Bauweise mit einer längeren Herstellergarantie.

Der Aufpreis gegenüber Glas-Folie ist in den letzten Jahren stark geschrumpft, weshalb unser Sortiment fast vollständig auf Glas-Glas setzt. Das Mehrgewicht von wenigen Kilogramm pro Modul ist für die meisten Dachkonstruktionen unkritisch, sollte bei der Statikprüfung aber berücksichtigt werden.

Bifazial: Mehrertrag durch die Rückseite

Bifaziale Solarmodule wandeln nicht nur direktes Sonnenlicht auf der Vorderseite in Strom um, sondern nutzen auch reflektiertes Licht, das auf die Rückseite trifft. Wie groß der Mehrertrag ausfällt, hängt von Montageart und Untergrund ab: Aufgeständerte Anlagen auf Flachdächern, Carports, Solarzäune oder helle Untergründe holen am meisten heraus. Auf dem klassischen Schrägdach mit geringem Abstand zur Dachhaut fällt der Effekt kleiner aus, dennoch erhalten Sie mit einem bifazialen Glas-Glas-Modul die langlebigere Bauweise gleich mit.

Full Black: dezente Optik für sichtbare Dachflächen

Full-Black-Module verzichten auf silberne Rahmen und weiße Rückseitenfolie, das gesamte Modul erscheint gleichmäßig schwarz. Auf gut einsehbaren Dächern wirkt die Anlage dadurch deutlich ruhiger und hochwertiger. Der Leistungsunterschied zu Modulen mit weißer Rückseite ist bei aktuellen Zelltechnologien gering, sodass Sie Optik und Ertrag nicht mehr gegeneinander abwägen müssen. Ein Großteil unseres Sortiments ist als Full Black ausgeführt, vom AIKO Neostar bis zum Jolywood JW-HD96N-R2.

Degradation, Leistungsgarantie und Recycling

Solarmodule verlieren über die Jahre langsam an Leistung. Dieser Alterungsprozess heißt Degradation und fällt im ersten Betriebsjahr etwas höher aus, danach liegt er bei aktuellen n-Typ-Modulen typischerweise unter 0,5 Prozent pro Jahr. Die Hersteller sichern in ihrer Leistungsgarantie eine Mindestleistung nach einer definierten Laufzeit zu, die konkreten Prozentwerte und Zeiträume stehen im Datenblatt des jeweiligen Modells. Achten Sie beim Vergleich darauf, ob sich eine Angabe auf die Produktgarantie für das Bauteil oder auf die Leistungsgarantie für den Ertrag bezieht, denn das sind zwei verschiedene Zusagen.

Am Ende der Nutzungsdauer sind Solarmodule Elektroaltgeräte und fallen unter das ElektroG. Sie geben sie kostenfrei an den dafür vorgesehenen Sammelstellen ab, die Wertstoffe wie Aluminium, Glas und Silizium werden zurückgewonnen. Glas-Glas-Module haben hier einen Vorteil, weil sie ohne Verbundfolie auf der Rückseite auskommen und sich sortenreiner trennen lassen.

Palettenkauf: 36 oder 37 Module zum Vorteilspreis

Die meisten Module bieten wir als komplette Palette mit 36 oder 37 Stück an. Das entspricht je nach Wattklasse einer Anlagenleistung von rund 15,8 bis 18,5 kWp und deckt damit ein typisches Einfamilienhaus inklusive Reserve für Wärmepumpe oder Elektroauto ab. Der Preis pro Modul liegt beim Palettenkauf deutlich unter dem Einzelpreis, außerdem kommt die Ware sicher verpackt per Spedition zu Ihnen.

Planen Sie eine kleinere Anlage oder die Erweiterung eines bestehenden Systems, finden Sie ausgewählte Module auch einzeln im Shop. Achten Sie bei Erweiterungen darauf, Module mit ähnlicher Leistung und Spannung zu kombinieren, damit der Strang ausgeglichen arbeitet.

Verschattung und Modulanordnung

Verschattung ist der größte Ertragsräuber am Hausdach. Schon ein Schornstein, eine Gaube, ein Satellitenspiegel oder ein Baum kann einen kompletten Strang ausbremsen, weil in Reihe geschaltete Module vom schwächsten Glied begrenzt werden. Moderne Module dämpfen das über Bypass-Dioden, die verschattete Zellbereiche überbrücken, ganz aufheben lässt sich der Effekt damit aber nicht.

In der Praxis hilft eine durchdachte Anordnung: Fassen Sie Module mit gleicher Ausrichtung und gleichem Verschattungsverhalten in einem Strang zusammen und legen Sie unterschiedlich ausgerichtete Dachflächen auf getrennte MPP-Tracker. Bei stark verschatteten Dächern sind Leistungsoptimierer oder Modulwechselrichter eine Überlegung wert, weil dann jedes Modul einzeln geregelt wird. Wie viele Module sich sinnvoll an einem Tracker betreiben lassen, zeigt unser Ratgeber zur Wechselrichter-Dimensionierung.

Unterkonstruktion und Wechselrichter gleich mitplanen

Ein Solarmodul liefert nur dann zuverlässig Ertrag, wenn Montage und Systemtechnik stimmen. Die passende Unterkonstruktion richtet sich nach Dachtyp und Eindeckung, vom Ziegeldach über Trapezblech bis zum Flachdach. Wie ein durchgängig schwarzes Montagesystem aufgebaut ist und welche Teile Sie dafür brauchen, zeigen wir am Beispiel der Clenergy PV-Unterkonstruktion in Schwarz. Beim Wechselrichter sollten Strangspannung und MPP-Tracker zur Modulanzahl passen; wer später einen Batteriespeicher nachrüsten möchte, greift direkt zum Hybrid-Wechselrichter. Gerne unterstützt Sie unser Support bei der Zusammenstellung.

Solarmodule

Solarmodule bei 1ASOL kaufen

Bei 1ASOL erhalten Sie Solarmodule etablierter Hersteller zu fairen Preisen: AIKO Solar mit der Neostar-Serie, JA Solar, Jinko, Jolywood, Longi mit der Hi-MO-X10-Serie und Trina mit dem Vertex S+. Alle Module stammen aus laufender Serienfertigung mit regulärer Herstellergarantie, bei Garantiefällen unterstützen wir Sie mit deutschsprachigem Support. Paletten liefern wir zügig per Spedition, damit Ihr Installationstermin hält.

Tagesaktuelle Bestpreise

Unsere Preise sind marktgerecht, transparent kalkuliert und werden täglich angepasst. So profitieren Sie dauerhaft von fairen Konditionen ohne versteckte Kosten.

Sehr schnelle Lieferung

Hohe Warenverfügbarkeit und effiziente Logistik sorgen für kurze Lieferzeiten und eine sichere, zuverlässige Zustellung.

Persönliche Beratung

Direkte Ansprechpartner mit technischem Know-how unterstützen Sie kompetent bei Planung, Auswahl und Umsetzung.

Verlässlicher Service

Wir stehen für klare Kommunikation, schnelle Reaktionszeiten und eine lösungsorientierte Betreuung, auch nach dem Kauf.

Häufig gestellte Fragen zu Solarmodule

Wp steht für Watt Peak und bezeichnet die Nennleistung eines Moduls unter genormten Testbedingungen (STC). 1.000 Wp entsprechen 1 kWp. Die Angabe macht Module verschiedener Hersteller direkt vergleichbar, der reale Ertrag hängt zusätzlich von Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Temperatur ab.

Ein Modul im 54-Zellen-Format belegt rund 2 m². Für 10 kWp benötigen Sie je nach Wattklasse etwa 21 bis 23 Module, also gut 45 m² nutzbare Dachfläche. Hinzu kommen Randabstände zu First, Traufe und Ortgang. Bei knapper Fläche bringt die höhere Wattklasse mehr kWp auf dasselbe Dach.

Ja, dieser Effekt heißt Degradation. Im ersten Betriebsjahr fällt der Verlust etwas höher aus, danach liegt er bei aktuellen n-Typ-Modulen typischerweise unter 0,5 Prozent pro Jahr. Wie viel Leistung nach welcher Laufzeit garantiert wird, regelt die Leistungsgarantie des Herstellers im Datenblatt.

Auf dem klassischen Schrägdach ist der Zusatzertrag durch die Rückseite gering, weil wenig reflektiertes Licht dorthin gelangt. Deutlich stärker profitieren aufgeständerte Anlagen auf Flachdächern, Carports oder Freiflächen mit hellem Untergrund. Unabhängig davon erhalten Sie mit bifazialen Glas-Glas-Modulen eine besonders langlebige Bauweise.

Glas-Glas-Module gelten als besonders langlebig, weil die Zellen beidseitig vor Feuchtigkeit und mechanischer Belastung geschützt sind. Viele Hersteller geben auf diese Bauweise längere Produkt- und Leistungsgarantien als auf Glas-Folie-Module. Die konkreten Garantiezeiträume entnehmen Sie dem Datenblatt des jeweiligen Herstellers.

Wenn Sie eine komplette Dachanlage planen, fast immer. Der Preis pro Modul liegt beim Palettenkauf spürbar unter dem Einzelpreis, und mit 36 oder 37 Modulen erreichen Sie je nach Wattklasse rund 15,8 bis 18,5 kWp. Für Erweiterungen bestehender Anlagen führen wir ausgewählte Module auch einzeln.

Paletten werden per Spedition angeliefert. Planen Sie für die Annahme eine befestigte Zufahrt und nach Möglichkeit eine zweite Person ein und prüfen Sie die Ware direkt bei Anlieferung auf Transportschäden. Vermerken Sie sichtbare Schäden auf dem Lieferschein, damit die Abwicklung reibungslos läuft.

Grundsätzlich lassen sich aktuelle Module mit den gängigen Wechselrichtern kombinieren. Entscheidend ist, dass Strangspannung, Strom und Modulanzahl zum Eingangsbereich und zu den MPP-Trackern des Wechselrichters passen. Die elektrischen Werte finden Sie im Moduldatenblatt, bei Fragen zur Auslegung hilft unser Support weiter.

Der Unterschied ist bei modernen Zelltechnologien klein. Die dunkle Rückseite reflektiert etwas weniger Licht auf die Zellen als eine weiße Folie, dafür bieten aktuelle Full-Black-Module wie die AIKO-Neostar-Serie durch Rückkontaktzellen sehr hohe Wirkungsgrade. Für sichtbare Dachflächen sind sie die erste Wahl.

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