SMA eCharger 22 kW Wallbox mit Typ-2-Ladebuchse, Schrägansicht mit Display und RFID-Leser
SMA eCharger 22 kW Wallbox mit Typ-2-Ladebuchse, Frontansicht
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SMA eCharger 22 kW Wallbox mit Typ-2-Ladebuchse, Frontansicht

SMA eCharger 22 kW Wallbox mit Typ-2-Ladebuchse, ohne Kabel

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SMA eCharger 22 kW Wallbox mit Typ-2-Ladebuchse, ohne Kabel

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  • Typ-2-Buchse statt festem Kabel
    Kabellänge frei wählbar, abziehbar, einzeln tauschbar
  • 1,38 kW bis 22 kW einstellbar
    Dreiphasig mit max. 32 A je Phase, automatische Phasenumschaltung
  • RFID inklusive zwei Karten
    Nur wer eine Karte hat, lädt, nach ISO/IEC 14443
  • OCPP 1.6 JSON vorbereitet
    Ladevorgänge je Nutzer erfassen und abrechnen, dazu 2 Ethernet-Ports
  • IP54, IK10 und 5 Jahre Garantie
    IK10 ist die höchste Schlagfestigkeitsklasse, Betrieb bis +50 °C
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SMA eCharger 22 kW – die Wallbox mit Ladebuchse statt festem Kabel

Der SMA eCharger lädt dreiphasig mit bis zu 22 kW und ist auf das Zusammenspiel mit deiner PV-Anlage ausgelegt. Statt eines fest angeschlagenen Kabels hat er eine Typ-2-Ladesteckdose mit Shutter. Du steckst dein eigenes Ladekabel an, wählst die Länge selbst und nimmst es mit, wenn du es unterwegs brauchst. Weitere Ladelösungen findest du in unserer Kollektion Wallboxen.

Wichtig zum Lieferumfang: Ein Ladekabel ist nicht dabei. Das Gerät kommt genau so, wie es auf den Produktbildern zu sehen ist, das passende Typ-2-Kabel bestellst du separat als Zubehör.

Deine Vorteile auf einen Blick:

  • Ladeleistung frei einstellbar von 1,38 kW bis 22 kW
  • Typ-2-Ladebuchse mit Shutter, Kabellänge frei wählbar
  • RFID-Kartenleser mit zwei SMA-Karten im Lieferumfang
  • Automatische Phasenumschaltung für PV-Überschussladen
  • Gleichfehlerstromerkennung mit 6 mA bereits eingebaut
  • Zwei Ethernet-Ports, WLAN, RS485 und Modbus
  • Vorbereitet für OCPP 1.6 zur Abrechnung von Ladevorgängen
  • IP54 und IK10, dazu integrierte Ladeplatzbeleuchtung
  • 5 Jahre Herstellergarantie

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Ladebuchse statt Kabel, und warum das ein Vorteil ist

Eine Buchse wirkt auf den ersten Blick unbequemer als ein fest angeschlagenes Kabel. In der Praxis bringt sie drei Dinge: Du bestimmst die Kabellänge selbst, passend zu deinem Stellplatz, statt mit einer vorgegebenen Länge zu leben. Das Kabel lässt sich abziehen, liegt also nicht dauerhaft im Regen und kann nicht einfach abgeschnitten werden. Und wenn das Kabel nach Jahren Verschleiß zeigt, tauschst du nur das Kabel und nicht das ganze Gerät. Der Shutter verschließt die Buchse, wenn kein Stecker steckt.

1,38 bis 22 kW, du legst die Leistung fest

Der eCharger lädt dreiphasig mit maximal 32 A je Phase bei 400 V. Die Ladeleistung ist im Gerät von 1,38 kW bis 22 kW konfigurierbar. Das ist mehr als Komfort: Wenn dein Netzbetreiber den Anschluss auf 11 kW begrenzt oder dein Hausanschluss keine 22 kW hergibt, stellst du die Box passend ein, statt ein anderes Gerät kaufen zu müssen. Dank automatischer Phasenumschaltung nutzt der eCharger auch kleine Solarüberschüsse, statt auf drei volle Phasen zu warten.

PV-optimiert mit dem Sunny Home Manager 2.0

Zusammen mit dem SMA Sunny Home Manager 2.0 lädst du bevorzugt mit eigenem Solarstrom. Der Sunny Home Manager misst, wie viel Strom dein Haushalt gerade verbraucht und wie viel die Anlage liefert, und gibt dem eCharger den Überschuss frei. Die Kommunikation läuft über SEMP und SMA Modbus. Ohne Sunny Home Manager lädt die Box ganz normal, aber ohne die solare Regelung.

RFID: nur wer eine Karte hat, lädt

Der Kartenleser nach ISO/IEC 14443 sitzt im Gerät, zwei SMA RFID-Karten liegen bei. Ohne gültige Karte gibt die Box keinen Strom frei. Das ist überall dort relevant, wo die Wallbox nicht in der abgeschlossenen Garage hängt: am Stellplatz vor dem Haus, im Mehrparteienhaus, auf dem Firmenhof.

Schnittstellen für alles, was danach kommt

Zwei Ethernet-Ports erlauben es, mehrere Ladepunkte in Reihe zu verkabeln, statt für jeden eine eigene Leitung zum Router zu ziehen. Dazu kommen WLAN, RS485, sechs digitale Eingänge und ein digitaler Ausgang mit 30 V DC. Über die digitalen Eingänge lässt sich das Gerät nach § 14a EnWG steuern. Die Fahrzeugkommunikation folgt IEC 61851-1/2 Mode 3 und ISO 15118, der Standard hinter Plug and Charge.

Abrechnen über OCPP 1.6

OCPP ist die herstellerunabhängige Sprache zwischen Ladepunkt und Abrechnungssystem. Über OCPP 1.6 JSON lässt sich der eCharger an ein Backend anbinden, das Ladevorgänge je Nutzer erfasst. Relevant wird das beim Mitarbeiterladen, bei Mietern oder wenn du Ladestrom gegenüber dem Arbeitgeber abrechnest. Eine Impuls-LED mit 1000 Impulsen je Kilowattstunde erlaubt zusätzlich das Auszählen der geladenen Energie.

Fehlerstromschutz schon an Bord

Die Gleichfehlerstromerkennung mit 6 mA nach IEC 62955 sitzt im Gerät. Ein Elektroauto kann im Fehlerfall einen Gleichfehlerstrom verursachen, den ein üblicher FI-Schutzschalter vom Typ A allein nicht sicher erkennt. Weil der eCharger das selbst übernimmt, genügt laut SMA auf der Zuleitung ein RCD vom Typ A mit 30 mA, der deutlich teurere Typ B entfällt.

Montage drinnen wie draußen

Schutzart IP54 bedeutet Schutz gegen Staub in schädigender Menge und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. IK10 ist die höchste Stufe der Schlagfestigkeit, das Gehäuse hält also auch einem kräftigen Stoß stand. Der Betriebsbereich reicht von minus 25 bis plus 50 Grad Celsius, oberhalb davon regelt das Gerät stufenlos herunter statt abzuschalten. Das Gehäuse misst 270 mm in der Breite, 495 mm in der Höhe und 190 mm in der Tiefe und wiegt 5,0 kg. Angeschlossen wird über Federzugklemmen mit 5 × 2,5 mm² bis 5 × 10 mm², geeignet für TN-, TT- und IT-Netze. Eine integrierte Ladeplatzbeleuchtung erleichtert das Anstecken im Dunkeln.

Für wen eignet sich der SMA eCharger?

Der eCharger ist die richtige Wahl, wenn mehr als eine Person lädt oder wenn Ladevorgänge zugeordnet und abgerechnet werden sollen. RFID, OCPP und die zwei Ethernet-Ports zielen genau darauf. Auch wer die Kabellänge selbst bestimmen oder das Kabel abnehmen will, fährt mit der Buchse besser.

Wenn du dagegen allein zu Hause lädst und einfach einstecken willst, ohne dich um ein Kabel zu kümmern, ist der SMA EV Charger 22 mit fest angeschlagenem 5-m-Kabel die bequemere Lösung.

Ein Punkt gehört zur Planung dazu: 22 kW sind beim Netzbetreiber zustimmungspflichtig, nicht nur anmeldepflichtig. Den Antrag stellt dein Elektrofachbetrieb. Falls die Zustimmung ausbleibt, läuft die Box auch dauerhaft mit 11 kW, weil die Leistung frei einstellbar ist.

Lieferumfang

  • 1× SMA eCharger 22 kW Wallbox (EVC22-3AC-20)
  • 2× SMA RFID-Karte
  • 1× Montage- und Installationsmaterial
  • 1× Kurzanleitung
  • Ohne Ladekabel, dieses ist separat als Zubehör erhältlich
  • Zuleitung, Absicherung und Installation sind nicht enthalten

Technische Daten

Artikel-Nr.0000547
EAN4068922007183
Max. Ladeleistung 22 kW
Ladeleistung einstellbar 1,38 kW bis 22 kW
Netzanschluss 3-phasig
Nennspannung 1N~ 230 V / 3N~ 400 V
Nennfrequenz 50 Hz / 60 Hz
Nennstrom max. 32 A je Phase
Phasenumschaltung automatisch
Fahrzeuganschluss Typ 2 Ladesteckdose mit Shutter (IEC 62196-1/2)
Ladekabel nicht enthalten, separat als Zubehör erhältlich
AC-Anschluss Federzugklemme, 5 × 2,5 mm² bis 5 × 10 mm² starr
Netzformen TN / TT / IT
Kommunikation 2 × Ethernet, WLAN, RS485
Backend-Kommunikation OCPP 1.6 JSON
Fahrzeug-Kommunikation IEC 61851-1/2 Mode 3, ISO 15118
Datenprotokolle SEMP, SMA Modbus
Digitale Ein- und Ausgänge 6 Eingänge, 1 Ausgang (30 V DC)
Autorisierung RFID nach ISO/IEC 14443, 2 Karten im Lieferumfang
Fehlerstromschutz 6 mA DC integriert nach IEC 62955
Externer FI-Schalter Typ A ≤ 30 mA ausreichend
Blackout-Schutz serienmäßig
Anzeige LED-Statusanzeige, Display, Impuls-LED (1000 Imp./kWh)
Ladeplatz-Beleuchtung integriert
Schutzart IP54 / IK10
Schutzklasse I, Überspannung Kat. III
Betriebstemperatur −25 °C bis +50 °C mit stufenlosem Derating
Lagertemperatur −25 °C bis +70 °C
Luftfeuchte max. 95 %, nicht kondensierend
Abmessungen (B × H × T) 270 × 495 × 190 mm
Gewicht 5,0 kg
Standby-Eigenverbrauch < 6,5 W
Zertifikate CE, DIN EN IEC 61851-1, DIN EN ISO 15118, DIN IEC/TS 61439-7, IEC 62955
Typbezeichnung EVC22-3AC-20

Downloads & Dokumente

Häufige Fragen

Ist ein Ladekabel im Lieferumfang enthalten?

Nein. Der SMA eCharger hat eine Typ-2-Ladesteckdose statt eines fest angeschlagenen Kabels, ein Ladekabel ist nicht dabei und muss separat bestellt werden. Das ist kein Nachteil, sondern eine bewusste Bauform: Du wählst die Kabellänge selbst, kannst das Kabel abziehen und mitnehmen, und bei einem Defekt tauschst du nur das Kabel statt der ganzen Wallbox. SMA nennt für dieses Gerät Kabellängen von 5,0 m, 7,5 m und 10,0 m. Wenn du lieber ein fest angeschlagenes Kabel hättest, sieh dir den SMA EV Charger 22 an, der kommt mit 5 m Typ-2-Kabel.

Wofür brauche ich den RFID-Kartenleser?

Mit RFID legst du fest, wer laden darf. Ohne gültige Karte gibt die Wallbox keinen Strom frei. Das lohnt sich überall dort, wo die Box nicht in der abgeschlossenen Garage hängt, also am Stellplatz vor dem Haus, im Mehrparteienhaus oder auf dem Firmenhof. Zwei SMA RFID-Karten sind im Lieferumfang, weitere lassen sich ergänzen. Die Karten arbeiten nach ISO/IEC 14443.

Was bringt mir OCPP 1.6?

OCPP ist die herstellerunabhängige Sprache zwischen Ladepunkt und Abrechnungssystem. Über OCPP 1.6 JSON lässt sich der eCharger an ein Backend anbinden, das Ladevorgänge je Nutzer erfasst und abrechnet. Praktisch wird das bei Mitarbeiterladen, bei Mietern im Mehrparteienhaus oder wenn du Ladestrom gegenüber dem Arbeitgeber abrechnest. Für das reine Laden zu Hause brauchst du OCPP nicht, es schadet aber auch nicht.

Brauche ich zusätzlich einen Fehlerstromschutzschalter Typ B?

Nein. Die Gleichfehlerstromerkennung mit 6 mA nach IEC 62955 ist im Gerät verbaut. Laut SMA genügt auf der Zuleitung deshalb ein RCD vom Typ A mit 30 mA, ein deutlich teurerer Typ B ist nicht erforderlich. Hintergrund: Ein Elektroauto kann im Fehlerfall einen Gleichfehlerstrom verursachen, den ein Typ-A-Schalter allein nicht sicher erkennt. Genau diese Lücke schließt die interne Erkennung. Die konkrete Absicherung legt dein Elektrofachbetrieb fest.

Muss ich die Wallbox beim Netzbetreiber anmelden?

Ja, und bei 22 kW reicht eine Anmeldung nicht aus. In Deutschland sind Ladeeinrichtungen bis 12 kVA anmeldepflichtig, darüber hinaus zustimmungspflichtig. Der eCharger liegt mit 22 kW klar darüber, der Netzbetreiber muss dem Anschluss also vorher zustimmen. Den Antrag stellt üblicherweise dein Elektrofachbetrieb. Falls die Zustimmung ausbleibt, lässt sich die Ladeleistung von 1,38 kW bis 22 kW frei konfigurieren, du kannst die Box also auch dauerhaft auf 11 kW begrenzt betreiben. Über die sechs digitalen Eingänge lässt sich das Gerät zudem nach § 14a EnWG steuern.

Gilt der 0 %-Mehrwertsteuersatz auch für mich?

Für die Lieferung von PV-Komponenten an Betreiber privater Anlagen gilt der Nullsteuersatz (§ 12 Abs. 3 UStG). Wähle die Variante „0% für Privatkunden“. Gewerbliche Käufer wählen „19% für Gewerbekunden“ und können die Vorsteuer geltend machen.

Garantiehinweis: Es gilt die Herstellergarantie des jeweiligen Herstellers. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben unberührt. Technische Daten und Abbildungen dienen der Illustration und können vom Lieferumfang abweichen.

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