Die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro bringt 5.024 Wh Speicher, vier unabhängige MPP-Tracker und einen bidirektionalen Wechselrichter mit 2.500 W in einem einzigen Gerät zusammen. Damit ist sie die stärkste Ausbaustufe der Solarbank-Reihe und deutlich mehr als ein klassischer Balkonkraftwerk-Speicher.
Dieser Artikel geht durch die technischen Daten, zeigt, wofür die einzelnen Leistungsangaben wirklich gelten, und erklärt Schritt für Schritt, was bei Installation und Anmeldung zu beachten ist. Alle Werte stammen aus dem offiziellen Anker-Datenblatt, das du direkt herunterladen kannst.
Inhalt
- Einordnung in die Solarbank-Reihe
- Vier MPP-Tracker und bis zu 5.000 W Solareingang
- 800 W oder 2.500 W: was wirklich gilt
- Für wen reichen 5,02 kWh?
- Erweiterung auf 30,1 kWh mit dem BP5000
- Notstrom über den Off-Grid-Ausgang
- Smart Meter Gen 2 und verbrauchsgeführte Einspeisung
- KI-Energiemanagement und dynamische Stromtarife
- Home Assistant und lokale Steuerung per Modbus TCP
- IP66, Temperaturbereich und Lebensdauer
- Anleitung: Installation und Anmeldung
- Mögliche Schwächen und offene Punkte
- Anker Solix 4 Pro Technische Daten
- Datenblatt PDF
- Fazit
- Häufig gestellte Fragen
💡 Das Wichtigste in Kürze
- Die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro hat 5.024 Wh Speicherkapazität mit LiFePO4-Zellen.
- Vier MPP-Tracker nehmen je 1.250 W auf, in Summe bis zu 5.000 W Solarleistung aus 4 bis 12 Modulen.
- Der netzgekoppelte Ausgang ist zwischen 600, 790, 800 und 2.500 W umschaltbar.
- Der separate Off-Grid-Ausgang liefert 2.500 W, im Bypass bis zu 3.600 W.
- Mit bis zu fünf BP5000-Erweiterungsakkus wächst der Speicher auf 30,1 kWh.
- Schutzart IP66 und ein Betriebsbereich von -20 bis +55 °C erlauben die Aufstellung drinnen und draußen.
- Anker nennt 10.000 Ladezyklen, 15 Jahre Produktlebensdauer und 10 Jahre Herstellergarantie.
Einordnung in die Solarbank-Reihe
Die Solarbank 4 E5000 Pro ist ein DC-gekoppelter All-in-One-Speicher. Die Solarmodule werden direkt an das Gerät angeschlossen, ein zusätzlicher Wechselrichter ist nicht nötig. Wer dagegen eine bestehende Anlage nachrüsten möchte, findet in unserem Ratgeber zu AC-Speichern die passende Alternative.
Der Unterschied zur Vorgängergeneration ist deutlich. Die Solarbank 3 E2700 Pro startet bei 2.688 Wh, die 4 E5000 Pro bei 5.024 Wh. Auch die Solar-Eingangsleistung wächst spürbar, weil vier MPP-Tracker statt weniger Eingänge zur Verfügung stehen. Wer heute klein anfängt und später ausbauen will, hat damit mehr Luft nach oben.
Damit rutscht das Gerät aus der Kategorie Balkonkraftwerk-Speicher heraus und in Richtung kleines Heimspeichersystem. Weitere Modelle findest du in unserer Kategorie Balkonkraftwerk Speicher.
Vier MPP-Tracker und bis zu 5.000 W Solareingang
Jeder der vier PV-Eingänge hat einen eigenen MPP-Tracker und nimmt bis zu 1.250 W auf. In Summe sind das 5.000 W. Der Spannungsbereich liegt laut Anker bei 16 bis 50 V, die maximale Eingangsspannung bei 60 V und der maximale Strom bei 36 A je Eingang.
Der praktische Vorteil steckt in der Unabhängigkeit der Eingänge. Modulgruppen mit unterschiedlicher Ausrichtung oder mit zeitweiser Teilverschattung bremsen sich nicht gegenseitig aus, weil jede Gruppe an ihrem eigenen Tracker geregelt wird. Anker gibt an, dass sich 4 bis 12 Module anschließen lassen.
Beispiel: Module auf Balkon und Garagendach
Zwei Module hängen am Südbalkon, vier weitere liegen flach auf dem Garagendach. Beide Gruppen liefern zu unterschiedlichen Tageszeiten und mit unterschiedlichem Winkel. An getrennten MPP-Trackern arbeitet jede Gruppe in ihrem eigenen optimalen Punkt, statt sich am schwächsten Glied zu orientieren.
Vor dem Anschluss müssen Spannung, Stromstärke und Verschaltung der Module mit den zulässigen Eingangswerten abgeglichen werden. Das ist der häufigste Fehler bei der Planung.
800 W oder 2.500 W: was wirklich gilt
Die netzgekoppelte Ausgangsleistung ist zwischen 600, 790, 800 und 2.500 W umschaltbar. Diese Zahl entscheidet darüber, wie du die Anlage betreiben darfst.
Bis 800 W läuft die Solarbank als steckerfertiges Balkonkraftwerk an einer normalen Steckdose. Willst du mehr einspeisen, ist ein Schuko-Anschluss nicht mehr zulässig. Dann braucht es eine Wieland-Steckdose oder einen Festanschluss durch eine Elektrofachkraft und eine entsprechende Anmeldung beim Netzbetreiber.
Drei Leistungsangaben, die nicht dasselbe sind
5.000 W ist die maximale Solar-Eingangsleistung. 800 W beziehungsweise 2.500 W ist die Leistung, die ins Hausnetz eingespeist wird. Und 2.500 W steht zusätzlich am separaten Off-Grid-Ausgang bereit. Die drei Werte addieren sich nicht.
Beim Laden aus dem Netz sind bis zu 2.500 W möglich. Das ist vor allem für dynamische Stromtarife interessant, weil sich günstige Zeitfenster schnell nutzen lassen.
Für wen reichen 5,02 kWh?
5.024 Wh decken bei den meisten Haushalten den Abend und die Nacht ab. Damit ist die Grundlast aus Kühlgeräten, Router und Standby-Verbrauchern versorgt, und auch größere Verbraucher lassen sich abends noch aus dem Speicher betreiben.
Rechnerisch würde eine vollgeladene Batterie eine konstante Last von 300 W etwa 16 Stunden, 800 W rund 6 Stunden und 2.000 W ungefähr 2,5 Stunden tragen. Umwandlungsverluste und Batteriereserve sind dabei noch nicht abgezogen.
Die Kapazität passt besonders zu Haushalten mit hohem Tagesverbrauch, zu Anlagen mit viel Modulfläche und zu allen, die Notstrom mitdenken. Wer noch unsicher ist, ob sich ein Speicher am eigenen Balkonkraftwerk lohnt, findet die Voraussetzungen in unserem Ratgeber Speicher für Balkonkraftwerk nachrüsten.
Für eine kleine Anlage mit zwei Modulen ist die 4 E5000 Pro dagegen überdimensioniert. Dort genügt ein kleineres Modell.
Erweiterung auf 30,1 kWh mit dem BP5000
Reicht die Grundkapazität nicht mehr, ergänzt du bis zu fünf Anker SOLIX BP5000 Erweiterungsakkus mit je 5.024 Wh.
| Systemaufbau | Gesamte Speicherkapazität |
|---|---|
| Solarbank 4 E5000 Pro | 5,02 kWh |
| + 1 Erweiterungsakku BP5000 | 10,04 kWh |
| + 2 Erweiterungsakkus BP5000 | 15,07 kWh |
| + 3 Erweiterungsakkus BP5000 | 20,10 kWh |
| + 4 Erweiterungsakkus BP5000 | 25,12 kWh |
| + 5 Erweiterungsakkus BP5000 | 30,14 kWh |
Tabelle: Kapazitätsstufen der Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro mit BP5000-Erweiterungsakkus.
Achte beim Nachkauf genau auf die Bezeichnung. Die ähnlich klingende BP7000 gehört zur Solarbank-MAX-Linie und passt hier nicht. Auch Erweiterungsakkus älterer Solarbank-Generationen sind nicht vorgesehen. Diese Verwechslung ist der häufigste Fehlkauf rund um die Solarbank-Reihe.
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Notstrom über den Off-Grid-Ausgang
Neben dem Netzanschluss hat die Solarbank einen separaten netzunabhängigen Ausgang. Er liefert dauerhaft 2.500 W, im Bypass sind laut Anker bis zu 3.600 W bei 16 A möglich. Das ist der stärkste Notstromausgang der Solarbank-Reihe.
Wichtig ist das Wort separat. Versorgt werden nur die Geräte, die direkt an diesem Ausgang stecken. Das gesamte Haus wird bei einem Stromausfall nicht automatisch mitversorgt, dafür wäre zusätzliche Umschalt- und Verteiltechnik nötig. Wie sich die Varianten unterscheiden, erklärt unser Artikel zu Notstrom bei PV-Anlagen.
Beispiel: Grundversorgung bei Stromausfall
Kühlschrank, Router, LED-Licht und ein Laptop liegen zusammen häufig unter 400 W. Eine geladene Batterie mit 5,02 kWh trägt eine solche Grundversorgung damit über einen ganzen Tag.
Smart Meter Gen 2 und verbrauchsgeführte Einspeisung
Ihr volles Potenzial entfaltet die Solarbank erst mit einem Smart Meter. Der Anker SOLIX Smart Meter Gen 2 misst den Hausverbrauch in Echtzeit und meldet die Werte an den Speicher, der seine Einspeisung dann innerhalb weniger Sekunden nachführt. So bleibt der Strom im Haus, statt ungenutzt ins Netz zu fließen.
Der Zähler sitzt auf einer 35-mm-DIN-Schiene im Verteilerkasten und ist mit 19 mm Bauhöhe nur halb so hoch wie sein Vorgänger. Angebunden wird er über WLAN, Bluetooth oder RS485. Weil er in den Hausstromkreis eingreift, gehört der Einbau in die Hände einer Elektrofachkraft.
Unsere Empfehlung: den Smart Meter gleich mitnehmen
Der Smart Meter ist nicht im Lieferumfang. Ohne ihn speist die Solarbank nach festem Wert ein statt nach deinem tatsächlichen Verbrauch, und genau in dieser Differenz steckt der größte Teil der möglichen Ersparnis. Gemessen am Preis des Speichers ist der Zähler ein kleiner Posten mit großer Wirkung, deshalb liefern wir beides zusammen: Anker SOLIX Smart Meter Gen 2 dreiphasig. Weitere Modelle findest du in der Kategorie Smart Meter.
Was ein Smart Meter im Alltag bringt und wie sich die Daten nutzen lassen, zeigt unser Ratgeber Smart Meter richtig nutzen.
KI-Energiemanagement und dynamische Stromtarife
Die Solarbank 4 E5000 Pro hat ein integriertes Energiemanagement, das laut Anker Wetterdaten, den eigenen Stromverbrauch und bei dynamischen Tarifen auch die aktuellen Börsenstrompreise auswertet. Daraus entscheidet das System, wann geladen, gespeichert oder eingespeist wird.
Interessant wird das in Kombination mit der AC-Ladeleistung von 2.500 W. Ist wenig Sonne zu erwarten und Netzstrom nachts günstig, kann die Batterie gefüllt und die Energie später bei höheren Preisen genutzt werden. Ob sich das rechnet, hängt davon ab, wie groß die Preisdifferenz im eigenen Tarif ist.
Gesteuert und beobachtet wird alles über die Anker-App, verbunden per Bluetooth oder WLAN im 2,4-GHz-Band.
Home Assistant und lokale Steuerung per Modbus TCP
Wer seine Anlage nicht nur über die Hersteller-App beobachten, sondern in ein eigenes Smart-Home-System holen will, hat bei der Solarbank 4 E5000 Pro einen Vorteil: Anker betreibt eine eigene, offizielle Integration für Home Assistant, und die spricht das Gerät lokal an.
Die Verbindung läuft über Modbus TCP, einen Industriestandard zur Datenübertragung im Netzwerk. Alle Daten bleiben dabei im eigenen WLAN. Es braucht keinen Cloud-Zugang, keinen API-Schlüssel und keine bestehende Internetverbindung. Laut Projektbeschreibung liest die Integration Gerätestatus, Leistungswerte und Diagnosedaten etwa alle fünf Sekunden aus.
Was du dafür einmal einstellen musst
Modbus TCP ist ab Werk nicht aktiv. Du schaltest die Funktion einmalig in der Anker-App frei, danach findet Home Assistant das Gerät im Netzwerk. Quelle: offizielle Anker-Integration für Home Assistant, Stand 2026-08.
Praktisch heißt das: Ladestand, Ein- und Ausspeisung sowie der Ertrag der einzelnen MPP-Tracker lassen sich in eigene Automationen einbauen, etwa um eine Wärmepumpe oder eine Wallbox dann laufen zu lassen, wenn der Speicher voll ist. Wer nur die Anker-App nutzt, für den ändert sich nichts.
IP66, Temperaturbereich und Lebensdauer
Mit Schutzart IP66 und einem Betriebsbereich von -20 bis +55 °C lässt sich die Solarbank drinnen wie draußen aufstellen, laut Anker bis zu einer Höhe von 4.000 Metern. Verbaut sind LiFePO4-Zellen, die thermisch stabiler sind als andere Lithium-Chemien und für täglichen Zyklenbetrieb ausgelegt.
Anker nennt 10.000 Ladezyklen und 15 Jahre Produktlebensdauer bei 10 Jahren Herstellergarantie. Rechnerisch entspricht ein Zyklus pro Tag über 15 Jahre etwa 5.500 Zyklen, die Angabe liegt also deutlich darüber.
Mit 50 kg Gewicht und Abmessungen von 460 × 305 × 355 mm braucht das Gerät einen tragfähigen, ebenen Standplatz. Zum Aufstellen sind zwei Personen sinnvoll.
Anleitung: Installation und Anmeldung Schritt für Schritt
Die Inbetriebnahme im Plug-and-Play-Betrieb bis 800 W ist ohne Elektrofachkraft möglich. Der Ablauf sieht in der Praxis so aus:
- Standplatz wählen. Eben, tragfähig, gut belüftet. Draußen ist dank IP66 möglich, Schatten verlängert die Lebensdauer der Elektronik.
- Module planen und verschalten. Spannung und Strom je Gruppe mit den Eingangswerten abgleichen: maximal 60 V, 36 A und 1.250 W pro Eingang.
- Module anschließen. Gruppen auf die vier MPP-Eingänge verteilen, statt alles auf einen Eingang zu legen.
- AC-Anschluss herstellen. Bis 800 W über die mitgelieferte Anschlussleitung in eine normale Steckdose. Für mehr Einspeiseleistung übernimmt eine Elektrofachkraft den Anschluss.
- App verbinden und Ausgangsleistung einstellen. Über die Anker-App wird das Gerät eingerichtet und der Ausgangswert gesetzt.
- Smart Meter einbauen lassen. Optional, aber für verbrauchsgeführtes Einspeisen nötig. Der Einbau im Verteilerkasten gehört zur Elektrofachkraft.
- Anlage anmelden. Die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur ist Pflicht. Für steckerfertige Anlagen bis 800 W ist keine Genehmigung des Netzbetreibers erforderlich, bei höherer Einspeiseleistung gelten die normalen Anmeldepflichten.
Welche Grenzen bei der Anmeldung gelten und was sich zuletzt geändert hat, steht in unserem Ratgeber Balkonkraftwerk Anmeldung.
Mögliche Schwächen und offene Punkte
- Gewicht und Baugröße. 50 kg sind kein Gerät, das man allein umstellt. Der Standplatz sollte vorher feststehen.
- Smart Meter kostet extra. Für die volle Funktion braucht es den Zähler und dessen Einbau durch eine Elektrofachkraft.
- Über 800 W wird es aufwendiger. Wieland-Steckdose oder Festanschluss plus Anmeldung beim Netzbetreiber. Das ist kein Nachmittagsprojekt.
- Wenig Langzeiterfahrung. Das Gerät ist neu. Wirkungsgrad im Alltag, Alterung und Softwarestabilität müssen sich im breiten Einsatz noch zeigen.
- Funktionen hängen an der Firmware. KI-Steuerung und Tarifanbindung können sich durch Updates verändern.
Anker Solix 4 Pro Technische Daten
| Eigenschaft | Angabe |
|---|---|
| Speicherkapazität | 5.024 Wh (314 Ah) |
| Batterietechnologie | LiFePO4 |
| Maximale Erweiterung | 30,14 kWh mit 5 × BP5000 |
| PV-Eingänge | 4 unabhängige MPP-Tracker |
| Maximale PV-Leistung | 5.000 W (4 × 1.250 W) |
| MPPT-Spannungsbereich | 16 bis 50 V |
| Maximale Eingangsspannung | 60 V |
| Maximaler Eingangsstrom | 36 A pro Eingang |
| Netzgekoppelte Ausgangsleistung | 600 / 790 / 800 / 2.500 W umschaltbar |
| Off-Grid-Ausgangsleistung | 2.500 W, Bypass bis 3.600 W |
| Maximale AC-Ladeleistung | 2.500 W |
| Anschließbare Module | 4 bis 12 |
| Schutzart | IP66 |
| Betriebstemperatur | -20 bis +55 °C |
| Maximale Einsatzhöhe | 4.000 m |
| Kommunikation | Bluetooth, WLAN 2,4 GHz |
| Abmessungen | 460 × 305 × 355 mm |
| Gewicht | 50 kg |
| Ladezyklen | 10.000 |
| Lebensdauer und Garantie | 15 Jahre Lebensdauer, 10 Jahre Herstellergarantie |
Tabelle: Technische Daten der Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro laut Herstellerangaben. Alle Werte aus dem offiziellen Datenblatt als PDF.
Datenblatt PDF
Wir stellen das offizielle Anker-Datenblatt direkt zum Download bereit, damit du es nicht auf der Herstellerseite suchen musst. Darin stehen zusätzlich die vollständigen elektrischen Kennwerte, die Angaben zu Lade- und Entladestrom sowie die Zertifizierungen.
Datenblatt Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro als PDF öffnen
Auf der Produktseite liegen darüber hinaus die Bedienungsanleitung, die Kurzanleitung, die CE-Konformitätserklärungen, das Zertifikat für den NA-Schutz und die Sicherheitshinweise.
Vorsicht bei Datenblattwerten aus zweiter Hand
Leistungsangaben werden im Netz häufig ungenau weitergegeben, besonders bei der Unterscheidung von Solar-Eingangsleistung, Netzeinspeisung und Off-Grid-Leistung. Im Zweifel gilt das Datenblatt des Herstellers.
Fazit zur Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro
Die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro ist der konsequente Schritt vom Balkonkraftwerk-Speicher zum kleinen Heimspeicher. Vier MPP-Tracker mit 5.000 W, 5,02 kWh Grundkapazität, ein umschaltbarer Ausgang bis 2.500 W und ein echter Notstromausgang ergeben ein System, das mitwächst statt an Grenzen zu stoßen.
Sinnvoll ist sie für Haushalte mit viel Modulfläche, hohem Tagesverbrauch und Interesse an Notstrom oder dynamischen Tarifen. Wer nur zwei Module am Balkon hat, ist mit einem kleineren Speicher besser bedient. Und wer verbrauchsgeführt einspeisen will, sollte den Smart Meter von Anfang an mit einplanen, denn ohne Messung bleibt ein Teil des Potenzials liegen.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viel Speicherkapazität hat die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro?
Das Grundgerät hat 5.024 Wh, also rund 5,02 kWh. Mit bis zu fünf BP5000-Erweiterungsakkus steigt die Gesamtkapazität auf 30,14 kWh.
Wie viele Solarmodule kann ich anschließen?
Laut Anker lassen sich 4 bis 12 Module anschließen. Es gibt vier MPP-Eingänge mit je bis zu 1.250 W, insgesamt also 5.000 W. Pro Eingang gelten maximal 60 V und 36 A, das muss zur Verschaltung der Module passen.
Welcher Erweiterungsakku passt zur Solarbank 4 E5000 Pro?
Ausschließlich der Anker SOLIX BP5000 mit ebenfalls 5.024 Wh. Die ähnlich klingende BP7000 gehört zur Solarbank-MAX-Linie und passt nicht. Auch Erweiterungsakkus älterer Solarbank-Generationen sind nicht vorgesehen.
Brauche ich für die Solarbank 4 E5000 Pro einen Smart Meter?
Für den Betrieb nicht, für verbrauchsgeführtes Einspeisen ja. Ohne Messung speist die Solarbank nach festem Wert ein. Mit dem Smart Meter Gen 2 erfasst sie den Hausverbrauch in Echtzeit und führt ihre Leistung innerhalb weniger Sekunden nach. Der Zähler ist nicht im Lieferumfang enthalten.
Muss ich die Anlage anmelden?
Ja, die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur ist Pflicht. Für steckerfertige Anlagen bis 800 W ist keine Genehmigung des Netzbetreibers nötig. Stellst du die Ausgangsleistung höher, gelten die normalen Anmeldepflichten für Erzeugungsanlagen.

